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Mit dem Wohnmobil nach Kroatien – Die perfekte Route

Für eine Reise mit Kleinkind

Vier Wochen sind wir mit unserem Wohnmobil aka „Hammock Mobil“ durch Kroatien gereist, kristallklares Wasser, atemberaubende Landschaften und Wasserfälle durften wir auf unserer Weltreise in diesem schönen Land bestaunen.

Von Polen aus sind wir mit unserem Wohnmobil 26 Stunden lang nach Kroatien gefahren, unser Weg führte uns durch Tschechien, Österreich und Slowenien.

Maut

Alle Länder durch die wir gefahren sind haben Mautpflichtige Straßen, jedoch unterschiedliche Systeme. Da unser Wohnmobil eine 4 Tonnen Zulassung hat, müssen wir immer nochmal genau hinschauen welche Regelung denn in welchem Land gilt. Denn in einigen Ländern dürfen PKWs / Wohnmobile über 3,5 Tonnen nicht einfach eine Vignette haben oder am Kassenbüdchen bezahlen, sie brauchen einen Maut Transponder.

In Polen mussten wir einen Transponder haben, diesen holten wir uns hinter der Grenze an einer Tankstelle, das Ganze wird registriert und muss mit Guthaben aufgeladen werden. Jedes mal wenn man nun eine Schranke auf einer Mautstraße passiert wird Geld von diesem Guthaben Konto abgebucht.

Kurz bevor wir über die Grenze nach Tschechien gefahren sind gaben wir unseren Transponder wieder ab. In Tschechien ging es dann von vorne los, neue Mautbox direkt hinter der Grenze an der Tanke geholt, registrieren lassen und mit Guthaben auffüllen.

In Österreich brauchten wir ebenfalls eine Mautbox plus eine Österreichische Feinstaubplakete, die mit 40€ kein Schnapper war. Auch der Österreichische Transponder wird vorab mit Guthaben aufgeladen. An der Grenze zu Slowenien haben wir diesen wider abgeben und uns einen neuen für Slowenien geholt, wieder mit Guthaben.

Endlich in Kroatien angekommen hatte das Mautbox-Spiel ein Ende und wir durften mit unserem 4 Tonnen Wohnmobil ganz normal am Kassenhäusschen unsere Maut bezahlen, hier ist sogar Apple Pay möglich.

Da wir von Polen angereist sind und unsere Strecke wahrscheinlich anders ist als deine, geben wir hier keine genauen Kosten für die Maut an, es spielen einfach zu viele Faktoren mit. Du kannst aber vorab wunderbar die ungefähre Maut für die Reise nach Kroatien auf der Seite des ADAC ausrechen.

Unsere Route mit dem Wohnmobil durch Kroatien

Wir entschieden uns zuerst Istrien anzusteuern, eine kleine Halbinsel an der nördlichen Adria.

Fazana

Hängematte in Fazana - Mit dem Wohnmobil nach Kroatien

Unseren ersten Stellplatz fanden wir in Fazana, einem kleinen Fischerdörfchen direkt am Meer und nur wenige Kilometer entfernt von Pula. Camping Pinata, ein riesengroßer Campingplatz mit Stellplätzen am Meer und im Pinienwald. Der Campingplatz verfügt über alle Annehmlichkeiten wie neue Sanitäranlagen, einem kleinem Supermarkt, Restaurant, Kiosk, Spielmöglichkeiten für Kinder und ausreichend Strom- & Frischwasseranschluss-Plätzen. Hier verbrachten wir ganze 2 Wochen, da es uns so gut gefallen hat. Wir erkundeten die Gegend mit dem Rad, fuhren mit dem Bötchen zum National Park Brijuni, der aus mehreren kleinen Inseln besteht und besichtigten die Stadt Pula.

Nachteil an diesem wunderschönen Ort war der Preis, wir waren zur Hauptsession da und mussten stolze 394,18€ für 12 Nächte zahlen.

Plitvicka Jezera

Plitvicka Jezera - Wohnmobil Kroatien - perfekte Route

Weiter ging es für uns ins Landesinnere zum National Park Plitvicka Jezera. Hier steuerten wir den Camping Platz „Plitvice Camping“ an, der nur 10 Minuten vom National Park entfernt lag. Ein richtig cooler neuer Platz, mit verschiedenen Preiskategorien, Ferienhäuschen, Tipi Zelten und großem Spielplatz für Kinder.

Hier verbrachten wir zwei Nächte und an einem Tag besichtigten wir den National Park Plitvicka Jezera, absolute Empfehlung von uns. Hier kommt ihr zu unserem YouTube Video “ Mit dem Wohnmobil zum Plitvicka Jezera„.

Die zwei Nächte auf dem Campingplatz kosteten uns 98,65€, ein stolzer Preis aber die Lage und die Ausstattung sind wirklich top.

Zadar / Bibinje

Zadar - Bibinje - Wohnmobil in Kroatien - Perfekte Route

Vom Landesinneren zog es uns wieder zurück an die Küste nach Zadar bzw. in das 8 km entfernte kleine Örtchen Bibinje. In diesem Ort liegen an der Küste mehrere kleine Campingplätze. Der erste Platz den wir ansteuerten war „Camp Andela“, ein kleiner familiärer Platz direkt am Meer und mit nur sehr wenigen Stellplätzen. Hier verbrachte wir nur eine Nacht, denn am darauffolgenden Tag war der Platz ausgebucht. Für die Nacht im Juli zahlten wir 20€.

Ein Stückchen weiter hoch die Straße fanden wir noch einen Campingplatz „Camping Kero“ ebenfalls ein kleiner Platz mit vielen Dauercampern und direkt am Meer. Wir mussten aus unserem Wohnmobil aussteigen, 10 Schritte gehen und waren im Wasser, das war wirklich traumhaft. Allerdings gibt es hier wie fast überall in Kroatien, nur Kieselsteine und keinen Sandstrand. Unserer Kleinen hat das überhaupt nichts ausgemacht, Wasserschuhe an und ab.

Die Lage des Platzes ist zwar ziemlich perfekt und der Besitzer spricht gutes Englisch aber der Rest war so naja, die Sanitäranlagen sind ziemlich abgerockt, als Frau mit langen Haaren sollte man ne halbe Stunde fürs Haarewaschen einplanen denn das Wasser tröpfelt nur aus der Brause. Wem das nichts ausmacht kann hier eine schöne und entspannte Zeit verbringen. Wir blieben 5 Nächte und zahlten inkl. Strom 120,96€.

Um Zadar zu erkunden buchten wir uns ein Uber für den Hin-& Rückweg, total unkompliziert per App und auch sehr günstig (ca. 9€ pro Strecke). Über diesen Link* erhältst du bis zu 10€ Preisnachlass für deine ersten 3 Fahrten.

Nin

Nin - Wohnmobil Kroatien - Route - Hängematte

Von Bibinje ging es für uns ganz spontan ( nach einer Empfehlung von unserem Uber Fahrer) in das ca. 40 minütig entfernte Nin. Eigentlich war der Plan weiter Richtung Süden nach Split und Dubrovnik zu fahren, doch die Corona Lage machte es ein wenig kompliziert, deshalb kam der Vorschlag von unserem Uber Fahrer wie gerufen.

Nin ist ein kleines Örtchen mit einer wunderschönen Altstadt und mit einem ….Achtung Trommelwirbel….Sandstrand!

Zwar ist der Sand nicht so fein und paradiesisch und erinnert eher an Bagger Sand aber immerhin Sand und ganz flaches Wasser, perfekt für kleine Kinder. Nidia fand es auf jeden Fall großartig.

Der Campingplatz „Camping Nin“ war nur ca. 5 Minuten vom Strand entfernt und 5 Minuten von der hübschen Altstadt. Die Sanitäranlagen waren relativ neu und sauber. Gekostet haben uns 6 Nächte inkl. Strom 156,00€.

Wir haben insgesamt knapp vier Wochen in Kroatien verbracht und für uns war es die perfekte Route im Wohnmobil mit Kleinkind. Wir konnten in dieser Zeit die Vielseitigkeit und so viele wunderschöne Orte in Kroatien entdecken.

Gerne wären wir auch noch weiter in den Süden gereist aber das hätte uns coronabedingt die Weiterreise nach Italien erschwert, somit haben wir uns dagegen entschieden. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und wir kommen auf jeden Fall wieder.

Unser Lieblingsort in Kroatien

Mit dem Wohnmobil in Sonnenuntergang Kroatien - Route - Fazana

Bei all den Orten die wir in Kroatien entdecken durften hat uns Fazana am besten gefallen. Das Meer dort ist super schön trotz Kieselsteinen, der Ort hat einen ganz wunderbaren mediterranen Flair, tolle Restaurants, schöne Altstadt, Spielplätze, der National Park Brijuni und auch der Campingplatz war klasse. Natürlich fänden wir es cooler Freizustehen dies ist in Kroatien allerdings komplett verboten und wir wollten uns nicht dem Risiko einer 1000€ Strafe aussetzen. Und durch Corona war der Campingplatz und generell das Örtchen relativ leer, was wir klasse fanden aber die Einheimischen mit denen wir gesprochen haben, existenzbedingt natürlich nicht.

Wir hoffen du hast jetzt bock auf Kroatien bekommen, lass und gerne in den Kommentaren wissen ob unsere Route für dich in Frage kommt.

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Wir wünschen dir ganz viel Spaß!

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